Schnäppchenjäger
Enthüllt: So viele Produkte sind am Black Friday tatsächlich reduziert
30.10.2023, 15:23 UhrDer Black Friday steht vor der Tür. Doch lohnt sich das beliebte Schnäppchenevent wirklich? Eine umfassende Preisstudie der Preisvergleichsplattform idealo zeigt, dass die Ersparnis am letzten Black Friday im Schnitt bei rund 6 Prozent lag - und damit deutlich unter den Erwartungen der Verbraucher. Die Studie zeigt aber auch: Der ganze November ist Sparmonat, in dem gute Schnäppchen möglich sind. Man muss nur wissen, wie man sie findet.
Durchschnittsersparnis am Black Friday 2022 bei knapp 6 Prozent
Laut einer Umfrage zum Black Friday erhofft sich die Mehrheit der Verbraucher am diesjährigen Aktionstag Rabatte zwischen 11 und 20 Prozent. Um herauszufinden, wie hoch die Ersparnis tatsächlich ist, hat idealo die Durchschnittspreise von rund 10.000 Produkten aus den 100 beliebtesten Kategorien am letztjährigen Black Friday analysiert und mit dem Vormonat Oktober 2022 verglichen. Das Ergebnis: Rabatte im zweistelligen Bereich sind zwar möglich, die durchschnittliche Ersparnis lag mit knapp 6 Prozent allerdings weit unter den aktuellen Erwartungen. Nur 10 Prozent der Produkte waren um 20 Prozent oder mehr reduziert.
63 Prozent der Produkte waren am Black Friday günstiger
Auch wenn es letztes Jahr nur vereinzelt höhere Rabatte im zweistelligen Bereich gab, war der Großteil der Produkte am Black Friday heruntergesetzt. So ergibt die Preisstudie, dass rund zwei Drittel (63 Prozent) der Produkte am Black Friday 2022 günstiger waren als im Vormonat. Beliebte Kategorien mit dem größten Sparpotenzial waren: E-Bikes (-348 Euro), Fernseher (-187 Euro), Systemkameras (-150 Euro), Notebooks (-78 Euro) und Kinderwagen (-76 Euro).
"Unserer Erfahrung nach können Verbraucher nicht nur am Aktionstag sparen – mittlerweile ist nämlich der ganze November Schnäppchenmonat," so Florian Kriegel, Preisexperte bei idealo. Das bestätigt auch die diesjährige Preisstudie: 86 der 100 untersuchten Kategorien waren letztes Jahr im November im Schnitt günstiger als im Vormonat Oktober. 61 waren sogar an mindestens einem Tag im November günstiger als am Black Friday selbst.
Inflation: Das Preisniveau steigt weiter
Die idealo Preisstudie zeigt außerdem, dass sich die nach wie vor erhöhte Inflationsrate auch auf den Black Friday auswirken dürfte: Zwar gibt es Kategorien, die günstiger geworden sind (zum Beispiel elektrische Zahnbürsten, E-Scooter und Outdoorjacken), im Schnitt sind die Preise der 100 beliebtesten Black-Friday-Kategorien in den vergangenen zwölf Monaten aber um 5 Prozent gestiegen. Waren aus zwei Dritteln (68 Prozent) der untersuchten Kategorien sind teurer geworden. Dazu gehören etwa: Lautsprecher (+23 Prozent), Kopfhörer (+19 Prozent), Fernseher (+10 Prozent) und Sneaker (+12 Prozent).
"Der Black Friday ist prinzipiell ein lohnenswertes Verkaufsevent – gerade auch in Zeiten erhöhter Inflation," sagt Florian Kriegel. "Man muss nur wissen, wie man unter den vermeintlichen Angeboten die echten Schnäppchen findet. Das ist ohne einen Preisvergleich schlicht unmöglich. Nur so kann sich jeder Transparenz im Markt verschaffen."
Wer plant und flexibel bleibt, kann mehr sparen
In der Unmenge an Black-Friday-Angeboten den Überblick zu behalten, kann herausfordernd sein. Deshalb empfiehlt idealo, sich vorab genau zu überlegen, was man kaufen möchte und die Wunschprodukte auf einem Merkzettel zu sammeln. Besonders viel sparen kann, wer offen für Vorgängermodelle beliebter Produktreihen ist und bei Produktfarbe oder Modell flexibel bleibt.
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