Die Würfel sind gefallen, die Bundestagswahl ist vorbei. Im Wahlkreis Ansbach, bestehend aus den Landkreisen Ansbach und Weißenburg-Gunzenhausen sowie der Stadt Ansbach, hatte die CSU die Nase vorn.
© Peter Kneffel/Peter Kneffel/dpa
Die Würfel sind gefallen, die Bundestagswahl ist vorbei. Im Wahlkreis Ansbach, bestehend aus den Landkreisen Ansbach und Weißenburg-Gunzenhausen sowie der Stadt Ansbach, hatte die CSU die Nase vorn.

Blick auf die Resultate

Bundestagswahl 2025: CSU, AfD und Linke erzielen Stimmengewinne im Wahlkreis Ansbach

Mit einem klaren Erfolg für die CSU und ihren Direktkandidaten Artur Auernhammer endete die Bundestagswahl im Wahlkreis Ansbach. Die "Schwarzen" errangen gegenüber September 2021 große Zuwächse, vor allem bei den Erststimmen konnten sie an frühere überlegene Siege anknüpfen. Klare Nummer 2, mit massiven Gewinnen, ist die AfD, die bereits vor dreieinhalb Jahren relativ gut abschnitt.

Bei den Erststimmen legten nicht nur die Kandidaten von CSU (plus 3,4 Prozentpunkte) und AfD (plus 11,6) zu, sondern auch die Bewerberin der Linken (plus 2,7). Abwärts ging es mit SPD (minus 4,5), FDP (minus 4,2), Grünen (minus 2,2) und Freien Wählern (minus 3,3).

Hier das Gesamtergebnis der Erstimmen im Bundestagswahlkreis 240 Ansbach: Artur Auernhammer (CSU) 41,8 Prozent, Daniel Mirlach (SPD) 13,2 Prozent, Sebastian Amler (Grüne) 9,0 Prozent, Franziska Kremer (FDP) 2,6 Prozent, Stefan Wigler (AfD) 21,2 Prozent, Markus Mooser (FW) 5,4 Prozent), Nadja Gschwendtner (Linke) 4,7 Prozent.

Bei den Zweitstimmen, die ja alles entscheidend für die Größe der Parteien im Bundestag sind, ein ähnliches Bild im gesamten Wahlkreis: Aufwärts ging es mit CSU (plus 4,2 Prozentpunkte), AfD (plus 11,5) und der Linken (plus 2,4). Schlechter als zuletzt war das Resultat bei SPD (minus 7,5), Grünen (minus 2,2), FDP (minus 5,1) und Freien Wählern (minus 3,0). Auf das BSW entfielen 3,6 Prozent.

Und hier noch der Blick auf den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Hier hatte Artur Auernhammer, wohnhaft in Weißenburg, ein Heimspiel. Seine Konkurrenten waren chancenlos und landeten weit abgeschlagen hinter Auernhammer, der bekanntlich schon Bundestagsabgeordneter war.

Das Gesamtergebnis der Erststimmen in Weißenburg-Gunzenhausen: Artur Auernhammer (CSU) 44,3 Prozent, plus 6,6 Prozentpunkte; Daniel Mirlach (SPD) 12,6 Prozent, minus 4,6; Sebastian Amler (Grüne) 10,1 Prozent, minus 1,3; Franziska Kremer (FDP) 2,4 Prozent, minus 4,3; Stefan Wigler (AfD) 19,7 Prozent, plus 9,9; Markus Mooser (FW) 4,5 Prozent, minus 5,4; Nadja Gschwendtner (Linke) 4,5 Prozent, plus 2,6.

Und so war das Ergebnis bei den Erststimmen im Landkreis Ansbach: Artur Auernhammer (CSU), 42,1 Prozent, plus 4,4 Prozentpunkte; Daniel Mirlach (SPD), 12,8 Prozent, minus 4,4; Sebastian Amler (Grüne) 8,2 Prozent, minus 3,3; Franziska Kremer (FDP) 2,7 Prozent, minus 3,9; Stefan Wigler (AfD) 21,6 Prozent, plus 11,8; Markus Mooser (FW) 6,1 Prozent, minus 3,7 Prozentpunkte; Nadja Gschwendtner (Linke) 4,3 Prozent, plus 2,4.

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