
Bundestagswahl 2025
Enttäuscht, kämpferisch, überrascht: So reagierten die Kandidaten im Wahlkreis Ansbach
Direkt am Wahlabend hätte die Reaktion der Kandidaten der beiden Großparteien CSU und SPD nicht unterschiedlicher sein können: Artur Auernhammer (CSU) behält seinen Platz als Sieger in Berlin. Daniel Mirlach, die Hoffnung der hiesigen SPD, landete dagegen hinter der AfD auf dem dritten Platz.
Wie auch bundesweit ist die AfD im Wahlkreis Ansbach die zweitstärkste Partei. Direktkandidat Stefan Wigler aus Ansbach geht trotzdem leer aus und bekommt kein Mandat im Bundestag. Dennoch sieht er das Ergebnis als klaren Sieg.
Von den drei Ampel-Parteien verlieren die Grünen bei der Abstimmung im Wahlkreis Ansbach am wenigsten. Der Direktkandidat Sebastian Amler aus Ettenstatt zeigt sich enttäuscht und auch ein wenig ratlos, wie die Grünen ihr Ansehen verbessern könnten.
Eine wahre Aufholjagd hat Die Linke hinter sich: Bundesweit heimst sie 8,8 Prozent ein - trotz der hohen Konkurrenz durch das Bündnis Sahra Wagenknecht, das unter 5 Prozent liegt und somit nicht in den Bundestag zieht. Die Treuchtlinger Direktkandidatin Nadja Gschwendtner hat daher allen Grund zum Jubeln.
Gerade noch Regierungspartei, jetzt mit keinem Sitz vertreten: Die Wählerinnen und Wähler haben der FDP ihr Vertrauen verweigert. Franziska Kremer scheitert im Wahlkreis Ansbach und stellt sich darauf ein, dass sich die Partei von Grund auf neu aufstellen muss.
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