Für Abwechslung auf der Piste sorgt das Skiyoga. Denn Yoga trainiert die Koordinationsfähigkeit, stärkt die Muskulatur und steigert die Konzentrationsfähigkeit.
© Peter Ehler
Für Abwechslung auf der Piste sorgt das Skiyoga. Denn Yoga trainiert die Koordinationsfähigkeit, stärkt die Muskulatur und steigert die Konzentrationsfähigkeit.

Wintersportler werden fit

Ski und Yoga: Entspannen und trainieren vor dem mächtigen Dachsteinmassiv bei Schladming

"Das Atmen nicht vergessen" scherzt Karin Seebacher, hebt einen Ski und geht in die Heldenhaltung während um ihre Yoga-Gruppe einige Ski und Stöcke wild verteilt herumliegen. Atmen – das ist einfacher gesagt als getan. Die dicke Jacke zwickt, die Skischuhe hängen wie ein Klotz am Bein. Spaß macht die Turnerei in der frischen Winterluft aber auf jeden Fall. Und dazu noch ein ungetrübter Blick auf das mächtige Dachsteinmassiv - so lässt sich der Tag für das Frühjahrsskilaufen auf der Hochwurzen, einem der Hausberge der Schladminger 4-Berge-Skischaukel durchaus einmal anders und vor allem entspannt angehen.

Für viele in der Gruppe ist es ohnehin die erste Yoga-Stunde ihres Lebens und nach 30 Minuten mit einfachen Übungen geht es tatsächlich ruhiger auf die Piste. "Die klassischen Yoga-Figuren funktionieren auch im Stehen, aktivieren den Körper vor der ersten Abfahrt und helfen zwischen ein paar anstrengenden Skistunden kurz in der Natur innezuhalten", so die Yoga-Lehrerin. Sie führt das biYou Ecoquartier in Schladming-Rohrmoos und bietet sportliche Auszeit auf der Piste an.

"Yoga verringert damit das Verletzungsrisiko im Skiurlaub", sagt Karin Seebacher. Für ihr Kurse zeigt sie spezielle Varianten. Diese schulen auch Koordination und Konzentration. So muss beim Baum der rechte Fuß nur auf den linken Fuß gestellt werden – wer es im wackeligen Stand schafft, kann ihn bis zum Oberschenkel heben. Zum Schluss, wenn Muskeln und Bänder gedehnt und der Kreislauf für die Höhe trainiert ist, bringt der Sonnengruß alle in Schwung für die nächste Abfahrt.

Das Skiyoga ist eines von vielen Specials für das Frühjahrsskilaufen. "Wir haben uns einiges einfallen lassen", sagt Geschäftsführer Dr. Christoph Eisinger. Denn Österreichs größter Skiverbund Ski amadé hat in diesem Winter mit 96 Millionen Euro kräftig in die Qualität und die Zukunft investiert.

Leistungsstärkster Sessellift in der Steiermark

So bedeutet vor allem die neue 8er-Sesselbahn Kaiblinggrat einen großen Mehrwert. Die Bahn ersetzt einen 30 Jahre alten 4er Sessellift und bringt mit einer Förderleistung von 3.600 Personen pro Stunde die Gäste auf das Plateau in 1.870 Metern Seehöhe. Damit ist die neue "Kaiblinggrat 8er-Sesselbahn" der leistungsstärkste Sessellift in der Steiermark. Die Fahrt in einem der 68 Sessel mit Haube und Sitzheizung dauert jetzt nur mehr knapp 4,5 Minuten.

Ein weltweit einzigartiger Direktantrieb sorgt für einen ruhigen und umweltschonenden Betrieb. Das Förderband am Einstieg verfügt über einen Hubtisch, der Kinder unter 1,25m Körpergröße automatisch um 15 cm wachsen lässt, damit sie bequem und sicher Platz nehmen können.

In nur wenigen Minuten gelangt man mit den Seilbahnen auf den Hauser Kaibling auf den höchsten Punkt der Schladminger 4-Berge-Skischaukel. Oben angekommen erwartet einen ein atemberaubendes Panorama mit Blick auf das Dachstein-Massiv. Das Hauser Kaibling Schaf direkt am Gipfel sorgt für ein perfektes Selfie-Foto.

In nur wenigen Minuten gelangt man mit den Seilbahnen auf den Hauser Kaibling auf den höchsten Punkt der Schladminger 4-Berge-Skischaukel. Oben angekommen erwartet einen ein atemberaubendes Panorama mit Blick auf das Dachstein-Massiv. Das Hauser Kaibling Schaf direkt am Gipfel sorgt für ein perfektes Selfie-Foto. © Peter Ehler

Komfortabel hochgondeln gilt es auch mit der neuen "Rohrmoos I". Die Verbindung von Schladming nach Rohrmoos erfolgt mit einer 10er-Kabinenbahn, die mit 30 Panoramagondeln bis zu 2.300 Wintersportler pro Stunde auf den Berg bringt.Eine Premiere in der Skischaukel ist, dass die Skier in den Kabinen abgestellt werden können. Darüber hinaus bieten die Panoramagondeln viel Platz für alternative Sportgeräte wie etwa Snowboards. Der Ein- und Ausstieg geht schneller und vor allem einfacher, was besonders Familien mit Kleinkindern freuen wird.

Zwei Skiberge besser verbunden

Kinder finden ein besonderes Angebot vor: Zwei Skischulen kümmern sich um den Nachwuchs. Der Winterabenteuer-Spielplatz "Wollis Kids Park" lädt mit Zauberteppichen, anfängerfreundlichen Pisten sowie Spiel- und Fun-Elementen zum Ausprobieren und Üben ein.

Kinder finden ein besonderes Angebot vor: Zwei Skischulen kümmern sich um den Nachwuchs. Der Winterabenteuer-Spielplatz "Wollis Kids Park" lädt mit Zauberteppichen, anfängerfreundlichen Pisten sowie Spiel- und Fun-Elementen zum Ausprobieren und Üben ein. © Peter Ehler

In Kombination mit der neuen Gondelbahn entstand die umgebaute Talstation "Planai West" die nun mit Planai und Hochwurzen gleich zwei Skibergen verbindet und das mit verbesserten Zugangs- und Abgangsmöglichkeiten mit Rolltreppen und Aufzug sowie vielen Skidepots. Der Bahnhof Schladming liegt ganz in der Nähe der Talstation, so dass auch Tagesgäste, die mit dem Zug anreisen, schnell Ski oder Snowboard anschnallen können. Die Planai-Hochwurzen-Bahnen haben sich ein besonders ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis 2029 will das Unternehmen zu 16 Prozent energieautark sein. Das bedeutet, dass ein Sechstel des Energiebedarfs aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden soll.

Komplett verwandelt hat sich die Bergstation am Dachstein. "Das alte Haus aus dem Jahr 1969 wurde bis auf das Stahlgerüst komplett entkernt und in nur wenigen Monaten neu aufgebaut", sagt Georg Bliem, Geschäftsführer Planai-Hochwurzen-Bahnen. 338 Photovoltaik-Module auf einer Fläche von 633 Quadratmetern verwandeln das Gebäude in einen "Energiekristall".

Ein Besuch am Dachsteingletscher zählt zweifellos zu einem absoluten Höhepunkt bei einem Urlaub in der Region Schladming-Dachstein. Familienfreundlich ist der Besuch des "Eispalastes" mit seinen bezaubernden Figuren.

Ein Besuch am Dachsteingletscher zählt zweifellos zu einem absoluten Höhepunkt bei einem Urlaub in der Region Schladming-Dachstein. Familienfreundlich ist der Besuch des "Eispalastes" mit seinen bezaubernden Figuren. © Peter Ehler

Das Restaurant bietet einen 280-Grad-Blick auf die imposante Berglandschaft. Der Dachstein ist bereits gespickt mit spektakulären Attraktionen: Eine davon ist die Aussichtplattform "Sky Walk" an einer 250 Meter senkrecht abfallenden Felswand im Bereich der Bergstation. Dazu kommt die Hängebrücke mit der "Treppe ins Nichts" sowie der Dachstein Eispalast. Die neueste Attraktion befindet sich auf der Außenterrasse, direkt am Dach der neuen Bergstation und trägt den Namen "Die Dachstein Himmelsleiter".

Keine Kommentare