Die Erlanger CSU hat Jörg Volleth zum Kandidaten für die Wahl zum Oberbürgermeister 2026 gekürt.
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Die Erlanger CSU hat Jörg Volleth zum Kandidaten für die Wahl zum Oberbürgermeister 2026 gekürt.

Volleth will OB werden

Erlanger CSU kürt Jörg Volleth zum Kandidaten für die OB-Wahl - Kritik an Florian Janik

Kürzlich legte die SPD mit der Nominierung von Florian Janik vor, jetzt hat die CSU sich auf einen Kandidaten für die Wahl zum Oberbürgermeister im kommenden Jahr festgelegt.

Jörg Volleth wurde von der Kreismitgliederversammlung der CSU Erlangen als Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl 2026 nominiert. Das teilt die Erlanger CSU in einer Pressemitteilung mit. Demnach erhielt Volleth 99 von 100 Stimmen der anwesenden Parteimitglieder.

Stadtrat Kurt Höller schlägt Jörg Volleth vor

Volleth war vom Kreisvorsitzenden und Stadtrat Kurt Höller nach einem einstimmigen Beschluss des CSU-Kreisausschusses vorgeschlagen worden. Unter der Überschrift „Klug Haushalten – Zukunft gestalten“ habe Volleth seine Ziele für die Arbeit als Oberbürgermeister erläutert.

In seiner Rede kritisierte Jörg Volleth unter anderem den amtierenden OB Florian Janik.

In seiner Rede kritisierte Jörg Volleth unter anderem den amtierenden OB Florian Janik. © CSU Erlangen

Als OB möchte der 53-Jährige „die Kernthemen der CSU, Wirtschaft, eine solide Haushalts- und Verkehrspolitik in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellen“, heißt es.

OB Florian Janik kommuniziere zu wenig mit der Wirtschaft

Der amtierende OB Florian Janik kommuniziere zu wenig mit der Wirtschaft und geht nicht auf die Belange des Einzelhandels ein, so Volleth. Als Beispiel nannte er laut Mitteilung der CSU den zunehmenden Wegfall von Parkplätzen in der Innenstadt.

CSU will weiter einen „Masterplan für Erlangen“

Der von der CSU beantragte „Masterplan für Erlangen“ werde weiterhin im Mittelpunkt stehen. Zudem wolle man Gewerbeflächen für ortsansässige Unternehmen schaffen, „damit diese nicht abwandern“.

Der Vorstand der Erlanger CSU nach der Nominierung von Jörg Volleth (v.l.): Stellvertretende Kreisvorsitzende und Stadträtin Alexandra Bräun, Innenminister Joachim Herrmann, Sandra Volleth, Bürgermeister Jörg Volleth, Kreisvorsitzender und Stadtrat Dr. Kurt Höller, Stellvertretender Kreisvorsitzender und Stadtrat Matthias Thurek, Stadträtin Sophia Schenkel, Stellvertretender Kreisvorsitzender und Fraktionsvorsitzender Christian Lehrmann, Stadt- und Bezirksrätin Alexandra Wunderlich, Stellvertretende Kreisvorsitzende Alexandra Beugel-Hilz.

Der Vorstand der Erlanger CSU nach der Nominierung von Jörg Volleth (v.l.): Stellvertretende Kreisvorsitzende und Stadträtin Alexandra Bräun, Innenminister Joachim Herrmann, Sandra Volleth, Bürgermeister Jörg Volleth, Kreisvorsitzender und Stadtrat Dr. Kurt Höller, Stellvertretender Kreisvorsitzender und Stadtrat Matthias Thurek, Stadträtin Sophia Schenkel, Stellvertretender Kreisvorsitzender und Fraktionsvorsitzender Christian Lehrmann, Stadt- und Bezirksrätin Alexandra Wunderlich, Stellvertretende Kreisvorsitzende Alexandra Beugel-Hilz. © Kai Stürmer/CSU Erlangen

Damit die Erlanger Innenstadt lebendig bleibt, soll neben Handel auch wieder mehr Wohnen möglich sein. „Gepaart mit Kultur und Gastronomie“ entstehe „so ein interessanter Mix, der vor allem für junge Menschen attraktiv ist“, heißt es in der CSU-Mitteilung.

Damit auch bei schlechter Haushaltslage investiert werden kann, wolle Volleth auch „mit privaten Investoren ins Gespräch kommen“.

Jörg Volleth ist 53 Jahre alt. Er war, wie Janik, bei der Wahl 2020 bereits OB-Kandidat und ist seitdem Bürgermeister. Erst kürzlich kündigte die CSU die „Rathaus-Kooperation“ mit Janiks SPD auf.

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