
200.000 Euro Soforthilfe
„Verdoppeln jeden Euro“: Siemens und Siemens Healthineers rufen Mitarbeiter zu Spenden auf
Mit einem internen Spendenaufruf wollen die Siemens AG sowie die Siemens Healthineers AG ihre Mitarbeiter motivieren, für die Erdbebenopfer in Südostasien zu spenden. Jeder so zusammengekommene Euro werde seitens der Unternehmen verdoppelt, schreiben diese in einer gemeinsamen Erklärung. Die beiden Aktiengesellschaften beschäftigen in Mittelfranken und schwerpunktmäßig in Erlangen, Forchheim und Nürnberg gemeinsam rund 40.000 Mitarbeiter.
Das Beben vom Freitag mit der Stärke 7,7 mit Epizentrum in Myanmar hat zu dramatischen Schäden geführt. Allein in Myanmar wurden seither bereits mehr als 2000 Todesopfer bestätigt. Tausende weitere Menschen wurden verletzt, Hunderte galten zuletzt noch als vermisst. Die tatsächliche Zahl der Opfer dürfte laut Experten noch weit höher liegen.
Sowohl Siemens als auch Siemens Healthineers haben laut Mitteilung eine Soforthilfe von jeweils 100.000 Euro bereitgestellt. „Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und allen Betroffenen“, sagt Peter Körte, Mitglied des Vorstands der Siemens AG. Diese 200.000 Euro seien aber nur „ein erster Schritt. Unser gemeinnütziger Verein Siemens Caring Hands verschafft sich derzeit einen Überblick, wie und wo wir darüber hinaus unterstützen können.“
Über den Siemens Caring Hands e.V. werden die Spenden demnach ausgewählten Hilfsorganisationen zur Verfügung gestellt, die mit dem Geld bei Katastrophen Hilfsmaßnahmen vor Ort ermöglichen. Dies reiche von Zelten und Unterkünften sowie technischer Hilfe über Nahrungsmittel und Trinkwasser bis hin zur medizinischen Grundversorgung.
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