
Über 1000 folgten Aufruf
Beim Abschlusstraining! So stimmten die Club-Fans ihre Mannschaft aufs Derby ein
Das Abschlusstraining am Samstagvormittag vor dem 274. Vergleich mit dem Fürther Kleeblatt hatte der 1. FC Nürnberg wie jedes Abschlusstraining offiziell als nicht-öffentliche Einheit angekündigt. Das hinterher mehr Zuschauer am Spielfeldrand standen als bei praktisch jeder öffentlichen Einheit, lag an einem Aufruf der organisierten Fan-Szene.
"Einstimmen aufs Derby" stand auf der Seite "nordkurve-nuernberg.de", über 1000 Anhängerinnen und Anhänger nahmen den Termin wahr und fanden sich um 11.15 Uhr im Sportpark Valznerweiher zu einem "Trainingsbesuch" ein. Miroslav Klose und seine Mannschaft hatten beizeiten angefangen und somit noch ausreichend Zeit für die eine oder andere geheime Übung.
Nach dem sportlichen Teil strömten plötzlich Menschenmassen zum Platz und veranstalteten dem Anlass angemessen ein ordentliches Spektakel, mit großen Fahnen, Bengalos und Megaphon. Das "Einstimmen aufs Derby" dürfte seine Wirkung zumindest für den Moment nicht verfehlt haben.
Alles andere als ein normales Training, aber was ist schon normal in einer Derby-Woche. Auch in den vergangenen Jahren hatten nicht nur die Ultras zum letztmöglichen Zeitpunkt nochmal vorbeigeschaut im Sportpark Valznerweiher, um ihren Fußballern nochmal die Bedeutung des anstehenden Fußballspiels zu verdeutlichen.
Oft hat es nicht viel gebracht, nur im neuen Jahrtausend hat der Club von 27 Derbys lediglich fünf gewinnen können. Zwei Derby-Siege in einer Saison gab‘s letztmals in der Saison 1977/78, in der zweiten Bundesliga Süd. 2:0 in Fürth, 2:1 in Nürnberg. Heißt: Der aktuelle Jahrgang könnte am Sonntag, nunja, Derby-Geschichte schreiben.
Einstimmen aufs Derby soll am Sonntag zudem eine Choreographie über die gesamte Nordkurve, von den Unterrang-Blöcken eins bis 17 und von den Oberrang-Blöcken zwei bis 16. Im restlos ausverkauften Max-Morlock-Stadion.
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