Baden - und sonst so? Interessensvertreter rund um den Rothsee trafen sich kürzlich, um die Entwicklung des Sees zu diskutieren.
© Christoph Raithel
Baden - und sonst so? Interessensvertreter rund um den Rothsee trafen sich kürzlich, um die Entwicklung des Sees zu diskutieren.

Interne Klausurergebnisse

Seebühne? Wintermarkt? Hotel? Der Rothsee soll sich entwickeln - aber naturnah bleiben

Der Rothsee soll naturnah bleiben. Das ist eine der Leitlinien, die alle Beteiligten beim Zukunftsforum Rothsee im Oktober übereinstimmend formuliert haben. Dennoch soll sich das beliebte Erholungsgebiet weiterentwickeln. Wie und mit welchen Prioritäten, das wurde bei einer internen Klausur des Zweckverbands Rothsee intensiv diskutiert.

Dass Naturerlebnis, Erholung und sportliche Aktivität weiterhin im Vordergrund stehen sollen, darüber herrscht Einigkeit, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes. Dennoch trafen einige Vorschläge des Zukunftsforums, die sich teils mit den Ergebnissen einer Umfrage aus dem Sommer deckten, auf breite Unterstützung. Dazu zählt beispielsweise die Idee einer Seebühne für Veranstaltungen, denkbar wären kleine Konzerte oder ein Wintermarkt.

Hotel dürfte den Zweckverband weiter beschäftigen

Um den Rothsee nicht nur für die lokale Bevölkerung attraktiver zu gestalten, sondern ihn auch als Urlaubsziel für Gäste weiterzuentwickeln, stehen außerdem zusätzliche Übernachtungsangebote in Seenähe auf der Wunschliste. Ob und wie eine Hotelansiedlung gefördert und der Standort Investoren schmackhaft gemacht werden kann, ist eines der Themen, mit denen sich der Zweckverband in den nächsten Jahren beschäftigen will.

Einstimmigkeit herrschte auch in dem Streben, die nachhaltige Anreise mit dem Fahrrad einfacher zu gestalten und zu fördern. Zur Verbesserung des Angebotes für Radfahrer und Fußgänger wird zudem die – möglichst naturnahe und ökologische - Trennung von Rad- und Fußwegen um den See angestrebt. Als weiterer Schwerpunkt wurde die Entwicklung des gastronomischen Angebotes definiert. Hier spielen vor allem Themen wie saisonale Öffnungszeiten und abgestimmte Angebote an Speisen und Getränken rund um den See eine Rolle.

Zur Umsetzung der momentan priorisierten Maßnahmen sollen je nach Bedarf und Zuständigkeit weitere Akteure eingebunden werden. Zudem klar: Die verstärkte Kommunikation soll wesentlicher Bestandteil der kommenden Schritte bleiben.

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