Immer wieder versuchen Verbrecher Senioren mit so genannten Schockanrufen zu überrumpeln (hier ein Symbolbild). In Hilpoltstein gingen die Täter leer aus - weil ein Bankangestellter richtig reagierte.
© Roland Weihrauch/dpa
Immer wieder versuchen Verbrecher Senioren mit so genannten Schockanrufen zu überrumpeln (hier ein Symbolbild). In Hilpoltstein gingen die Täter leer aus - weil ein Bankangestellter richtig reagierte.

Polizei warnt

Mit Schockanruf 50.000 Euro gefordert: Bankangestellter „rettet“ überrumpelte Seniorin

Dank eines aufmerksamen Bank-Mitarbeiters blieb ein Schockanruf bei einer 82-jährigen Frau ohne finanzielle Folgen. Ansonsten hätte die Seniorin unter Umständen bis zu 50.000 Euro verloren.

Was war passiert? Laut Polizeiinspektion Hilpoltstein erhielt die 82-Jährige am Freitagnachmittag, 14. März, einen Anruf von einer Unbekannten. Das übliche Muster: Sie gab sich als Enkelin der Frau aus. Eine männliche Stimme bat um Übergabe von 50.000 Euro. Denn die Enkelin sei in einen Unfall verwickelt worden, bei dem eine Person gestorben sei. Das Geld sei für die Kaution, um dem Gefängnis zu entgehen.

Da die Angerufene kein Bargeld zu Hause hatte, wurde sie aufgefordert, es bei der Bank abzuholen. Dabei musste sie ständig Kontakt mittels Mobiltelefon mit den Tätern halten.

In der Bank wollte die Frau dann tatsächlich eine hohe Geldsumme abheben. Am Schalter roch man jedoch den Braten. Statt zur Geldübergabe schickte man die Frau zur Polizei. So behielt die Seniorin ihr Geld.


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