
Weihnachtskonzert im Reitstadel
Von Bach bis Mozart mit dem "Collegium Musicum"
Das traditionelle Weihnachtskonzert des "Collegium Musicum" unter Leitung von Peter Bruckschlögl am zweiten Adventsonntag bietet in diesem Jahr bekannte und neu entdeckte Schätze aus Barock und Klassik.
So gehört die Konzert-Ouvertüre Nr. 2 von Johann Sebastian Bach zu den häufig gespielten Werken der Weltliteratur. Von den sieben Tanzsätzen der Suite ist die abschließende „Badinerie“ mit ihrem virtuosen Flötenthema sicher jedem bekannt. Solistin ist Sayuri Hattori. Die außergewöhnliche Flötistin studierte in Japan, Hamburg und an der Musikhochschule Nürnberg, wo sie mit Auszeichnung abschloss. Sie arbeitete mit den Nürnberger Symphonikern zusammen und betreibt mit mehreren eigenen Ensembles eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland.
Neuentdeckung des Abends
Das zweite Werk, die Sinfonie Nr. 29 in A-Dur, KV 201, wurde von dem damals gerade mal 18-jährigen Wolfgang Amadeus Mozart komponiert, der schon in diesem jungen Alter auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft war.
Das dritte Stück, aus der Feder des böhmischen Musikers Vaclav Pichl, ist sicher die Neuentdeckung des Abends. Der seinerzeit sehr bekannte Geiger und produktive Komponist wirkte zur Zeit Mozarts und Haydns in Prag und Wien. Von ihm spielt das Kammerorchester die dreisätzige Sinfonie B-Dur op. 1 Nr. 5.
Das Konzert im Reitstadel Neumarkt beginnt am Sonntag, 4. Dezember, um 17 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf bei der Touristinfo, beim Reisebüro Maric und online unter www.okticket.de.
Keine Kommentare
Um selbst einen Kommentar abgeben zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich vorher registrieren.
0/1000 Zeichen