Ein Paketbote musste eine Kopfnuss einstecken, weil er Pakete eben nicht vor die Haustür gestellt hatte.
© Sven Hoppe/dpa
Ein Paketbote musste eine Kopfnuss einstecken, weil er Pakete eben nicht vor die Haustür gestellt hatte.

Unglaubliche Szene in Feuchtwangen

Streit über Paketlieferung eskaliert: Aus diesem Grund kassierte ein Paketbote eine Kopfnuss

Wenn jemand ein Paket erwartet, hofft dieser in der Regel, dass die Sendung direkt an der Wohnungstür abgelegt oder sogar beim Empfänger oder der Empfängerin abgegeben wird. Passiert das nicht, wächst oft die Wut auf den Paketbotinnen und -boten - egal, ob die etwas dafür können oder nicht.

In Feuchtwangen, genauer gesagt auf dem Parkplatz eines Elektrogroßhandels in der Dinkelsbühler Straße, eskalierte nun ein solches Szenario, als ein Paketbote auf einen verärgerten Mann traf, der auf sein Paket gewartet hat und es nicht an die Wohnung geliefert bekommen hatte.

Wie die Polizei Feuchtwangen berichtet, gerieten die beiden Männer am Mittwochnachmittag, gegen 15.40 Uhr, aneinander. Der 39-jährige Mann wollte von dem 43-jährigen Fahrer eines Paketdienstes wissen, warum dieser ihm eine Lieferung nicht an seine Wohnadresse zugestellt, sondern in einem Paketshop hinterlegt hatte. Es wurde laut und der 39-Jährige beleidigte den Paketboten.

Dann wurde der Mann gewalttätig und gab dem überraschten Paketfahrer einen Kopfstoß. Der 43 Jahre alte Mann wurde am Kopf verletzt und musste mit dem Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Den 39-Jährigen erwartet ein Verfahren wegen Beleidigung und Körperverletzung.


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