Ein Laster fing am Donnerstag auf der A7 Feuer.
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Ein Laster fing am Donnerstag auf der A7 Feuer.

Unfall auf der Autobahn

Sattelzug fängt auf der A7 bei Feuchtwangen Feuer - Strecke knapp fünf Stunden gesperrt

Ein lauter Knall, dichter Rauch und Flammen: Auf der Autobahn 7 zwischen Wörnitz und dem Feuchtwanger Kreuz hat am Donnerstagnachmittag, 4. April, ein Sattelzug mit Tieflader Feuer gefangen. Der Grund: ein geplatzter Reifen.

Gegen 15.30 Uhr platzte an einem Auflieger des mit Fertigbauteilen beladenen Lastwagens auf der linken Seite einer der sogenannten Zwillingsreifen. Durch die Reibung entstand Hitze – wenig später brannten sämtliche Reifen der Zwillingsbereifung lichterloh. „Gummi brennt sehr stark“, kommentierte ein Sprecher der Ansbacher Verkehrspolizei das Ausmaß des Brandes auf Nachfrage unserer Redaktion.

Der 66-jährige Fahrer, der in Richtung Ulm unterwegs war, konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieb unverletzt. Die Feuerwehren aus Feuchtwangen, Wörnitz, Schillingsfürst und Schnelldorf rückten an und löschten den Brand. Erst gegen 20 Uhr konnte die Autobahn in Fahrtrichtung Ulm wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden.

Neben dem Feuerwehreinsatz musste auch die Autobahnmeisterei anrücken, um die verschmutzte Fahrbahn zu reinigen. Die Ladung – fertige Mauerteile – musste vor Ort umgeladen werden, der beschädigte Tieflader wurde abgeschleppt. Der Sachschaden wird auf rund 30.000 Euro geschätzt.


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