Die Ansbacher Verkehrspolizei hat am Neujahrstag einen "stark verwirrten" Mann auf der A6 angetroffen.
© Günther Wilhelm
Die Ansbacher Verkehrspolizei hat am Neujahrstag einen "stark verwirrten" Mann auf der A6 angetroffen.

Gefährlicher Spaziergang

Er hielt sich für den Sohn Jesu und kehrte den Standstreifen: Polizei greift Verwirrten an A6 auf

Ein ungewöhnlicher Vorfall auf der Autobahn 6 zwischen dem Parkplatz Geißberg und der Anschlussstelle Lichtenau hat am Neujahrstag die Polizei beschäftigt. Gegen 10.45 Uhr bemerkte eine Streife der Verkehrspolizei Ansbach einen Mann, der mit einem einfachen Stock den Standstreifen der Autobahn zu reinigen schien.

Der 43-Jährige, der in Nürnberg lebt, hatte seinen Wagen etwa 200 Meter vor dem Parkplatz auf dem Standstreifen abgestellt und war zu Fuß weitergegangen, berichtet die Polizei.

Als die Beamtinnen und Beamten ihn ansprachen, zeigte sich der Mann stark verwirrt. Er erklärte, er sei Gärtner und müsse "jetzt im Sommer" seine Arbeit erledigen. Außerdem gab er an, der Sohn Jesu zu sein, und erkannte nicht, dass sein Verhalten auf der Autobahn gefährlich war.

Nach Rücksprache mit dem Krisendienst Mittelfranken ließ sich der Mann freiwillig von der Polizei in das Bezirkskrankenhaus Ansbach bringen. Während des Vorfalls kam es glücklicherweise zu keinen gefährlichen Situationen für andere Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer. Das Gesundheitsamt wurde über den Vorfall informiert.


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