
250.000 Euro Sachschaden
A6 bei Ansbach 14 Stunden gesperrt: Laster kippt um - Autotransporter rauscht in Stauende
Autofahrer und andere Reisende standen stundenlang im Stau, Einsatzkräfte und vor allem Bergungs-Experten waren im Großeinsatz: Am Morgen des 17. März ist ein Laster auf der Autobahn A6 von Nürnberg in Richtung Heilbronn umgekippt. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken erklärt, lag das Fahrzeug lag an dem Montag zwischen den Anschlussstellen Aurach und Feuchtwangen-Nord, blockierte alle Fahrbahnstreifen.
Nach Angaben der Polizei stand der Verkehr still und wurde abgeleitet. Im Laster befanden sich zwei Personen, eine Person wurde leicht verletzt. Beide Insassen konnten sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Der Lkw hat Spanplatten und Holzteile geladen.
Was war passiert? Der 41-jährige Fahrer des Lasters kam nach der Anschlussstelle Aurach in Richtung Heilbronn aus bislang ungeklärten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort "walzte er etwa 150 Meter Außenschutzplanke nieder", erklärt der Polizeisprecher. Danach kippte das Gefährt um.
Der Sattelzug blieb quer auf der Fahrbahn liegen und blockierte so alle drei Fahrspuren. Die Autobahn war daher in Richtung Heilbronn komplett gesperrt. Der Beifahrer des Truckers kam mit leichten Verletzungen ins Klinikum Ansbach. Der Fahrer selbst blieb unverletzt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 102.000 Euro.
Weiterer Unfall mit drei Lkw im Stau
Der umgekippte Laster sollte allerdings nichts der einzige Unfall an diesem Tag bleiben. Um 12.27 Uhr kam es nach Angaben der Polizei im Stau zu einem Auffahrunfall mit einem anderen Laster. Der 57-jährige Fahrer eines Autotransporters erkannte das Stauende zu spät und krachte in das Heck eines anderen Lkw.
Dieser wurde durch "die Wucht des Aufpralls" auf einen weiteren vor ihm stehenden Autotransporter geschoben. Der 57-jährige Unfallverursacher wurde hierbei leicht verletzt und kam zur weiteren Behandlung ebenfalls ins Klinikum Ansbach. Den Schaden schätzen Beamtinnen und Beamten auf etwas mehr als 145.000 Euro.
Für die Bergungsmaßnahmen beider Unfälle musste die Autobahn ab 7.05 Uhr bis in die Abendstunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde an den Anschlussstellen Aurach und Ansbach ausgeleitet. Auf den Umleitungsstrecken, insbesondere in Ansbach, kam es dadurch für die Zeit der Sperrung zu starken Verkehrsbehinderungen, heißt es. Für die Bergung mussten zunächst die Ladungen der Laster abtransportiert werden, sodass die Sperrung bis etwa 21 Uhr andauerte - also insgesamt rund 14 Stunden.
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