
Matinée am Sonntag, 14. April, im Staatstheater
Wir laden zur Diskussion über das (hoffentlich) ewige Provisorium Grundgesetz
Blicken wir zurück auf 1948. Die Aufgabe war gewaltig: Nach dem totalen menschlichen und moralischen Bankrott des Nationalsozialismus wollten die Mütter und Väter des Grundgesetzes das rechtliche Fundament für ein demokratisches und freies (West-)Deutschland legen. Der Text, den sie erarbeiteten, sollte ein Provisorium sein, bis sich ein wiedervereinigtes Land eine Verfassung geben könnte.

Doch der Erfolg des Grundgesetzes war so offensichtlich, dass es auch in der neuen Bundesrepublik nach 1990 bestehen blieb. Worin liegt die historische Leistung derer, die das Grundgesetz geschaffen haben?

Und schützt es ausreichend gegen rechte Demokratiefeinde, die sich gerne auf die darin auch ihnen garantierten Freiheiten berufen, dabei aber seinen Geist aushöhlen wollen?

Darüber diskutieren am 14. April ab 11 Uhr Sabine Böhne-Di Leo, Professorin an der FH Ansbach für Journalismus und Politik - sie veröffentlichte gerade ein Buch über die Entstehung des Grundgesetzes ( „Die Erfindung der Bundesrepublik – Wie unser Grundgesetz entstand“) - , der ehemalige Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs, Peter Küspert, und NN-Chefredakteur Michael Husarek. Moderiert wird die Runde von Ella Schindler, Redakteurin beim Verlag Nürnberger Presse.

Der Eintritt kostet 6 Euro, Vorverkauf über das Staatstheater Nürnberg.
Keine Kommentare
Um selbst einen Kommentar abgeben zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich vorher registrieren.
0/1000 Zeichen