Bereits am Samstag gab es eine Solidaritätsdemo für Bauernverbandspräsident Felßner in München. Am kommenden Montag ruft der Bauernverband in Felßners Heimat zur Kundgebung auf.
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Bereits am Samstag gab es eine Solidaritätsdemo für Bauernverbandspräsident Felßner in München. Am kommenden Montag ruft der Bauernverband in Felßners Heimat zur Kundgebung auf.

Nach Politik-Rückzug

Kundgebung am Montag in Neuendettelsau: Auch Bauernverbandschef Felßner spricht

Vor wenigen Tagen hat Günther Felßner, Präsident des Bayerischen Bauernverbandes (BBV), seine Kandidatur für den Posten des Bundeslandwirtschaftsministers zurückgezogen. Zuvor hatten vor gut einer Woche vermummte Tierrechtler Felßners Hof im Laufer Ortsteil Günthersbühl besetzt, waren auf das Dach des Rinderstalls geklettert, hatten Banner entrollt, Bengalos gezündet und damit nicht zuletzt Felßners Frau in Angst und Schrecken versetzt. Nun findet am Montag, 31. März, eine Kundgebung unter dem Motto „Für mehr Demokratie und gegen Gewalt“ statt.

„Der Bayerische Bauernverband, Bezirksverband Mittelfranken, ruft alle Landwirtinnen und Landwirte, Forstwirte, Landjugend in Mittelfranken und alle Unterstützer einer gewaltfreien Demokratie zur Teilnahme an dieser Solidaritäts-Kundgebung auf“, heißt es in einer schriftlichen Ankündigung des Bauernverbands. Beginn ist um 14 Uhr; Treffpunkt ist die Schlauersbacher Straße (gegenüber Norma) in Neuendettelsau.

Als Redner werden am Montag neben Felßner selbst mehrere Lokalpolitiker und Verbands-Vertreter erwartet, darunter der BBV-Bezirkspräsident Peter Köninger, Bezirksbäuerin Christine Reitelshöfer sowie der Landrat des Landkreises Ansbach, Jürgen Ludwig.

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