
Enttäuschung für Franken
Aus und vorbei: Jury wirft Feuerschwanz vor dem Publikumsvoting aus ESC-Vorentscheid
Neun Acts waren im Finale von "Chefsache ESC 2025 - Wer singt für Deutschland?" angetreten, um sich für den Eurovision Song Contest am 17. Mai 2025 in Basel zu qualifizieren. Vier von ihnen siebte die Jury um Stefan Raab in der Live-Sendung im Ersten aus - darunter auch die Band Feuerschwanz.
Mit "Knightclub" wollten die Folk-Metal-Veteranen in die Schweiz fahren, doch daraus wird nun nichts. Die Enttäuschung dürfte groß sein, denn den Franken wurden beste Chancen auf einen Sieg im Publikumsvoting ausgerechnet. Schließlich sind die Ritter-Rocker seit 20 Jahren im Geschäft und haben sich eine riesige Fangemeinde erarbeitet. Zwei ihrer Alben landeten auf Platz 1 der Charts.
Erst wenige Tage vor der Sendung war überraschend bekannt geworden, dass nicht wie vorab kommuniziert allein die Zuschauerinnen und Zuschauer abstimmen dürfen. Das hatte für einigen Ärger gesorgt. Viele Fans und Experten warfen Stefan Raab vor, er wolle mit dieser Regeländerung verhindern, dass Feuerschwanz Deutschland beim ESC vertreten - weil er einen anderen Beitrag für geeigneter hält.
Das Televoting gewannen schließlich Abor & Tynna aus Wien, die mit ihrem Song "Baller" von 34,9 Prozent der Zuschauerinnen und Zuschauer gewählt wurden.
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