Kaminbrand in der Goethestraße in Fürth: Viel Rauch und viel Aufregung am Dienstagabend.
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Kaminbrand in der Goethestraße in Fürth: Viel Rauch und viel Aufregung am Dienstagabend.

Unruhe im Viertel

Kaminbrand mitten in Fürth: Viel Rauch, viel Aufregung - und eine Warnung der Feuerwehr

Der Rauch zog durch die angrenzenden Straßen, in der dicht bebauten Oststadt sorgte die unklare Situation für Unruhe und Aufregung: Aus zunächst ungeklärter Ursache war am Dienstagabend ein Feuer in einem Kamin eines Wohnhauses in der Fürther Goethestraße entstanden, die daraus resultierende Rauchentwicklung war enorm. Mehrere Wohnungen mussten kontrolliert werden.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur News5 konnten die Einsatzkräfte jedoch schnell Entwarnung geben. Es bestand bald keine Gefahr mehr, Menschen wurden nicht verletzt. Mit speziellem Werkzeug konnten die Kräfte den Kamin reinigen und so die weitere Rauchentwicklung stoppen.

Kaminbrand mit starker Rauchentwicklung mitten in Fürth: Wohnungen mit Gewalt geöffnet

Die Berufsfeuerwehr wurde zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Fürth-Stadt gegen 18.57 Uhr alarmiert, heißt es in einem Facebook-Post der Fürther Feuerwehr. Die Einsatzkräfte brachten die Drehleiter in der verrauchten Straße in Stellung, kontrollierten das Gebäude mit Mehrgasmessgeräten und mussten nach eigenen Angaben mehrere Wohnungen gewaltfrei öffnen, um Messungen vorzunehmen und die Wände des Kamins auf Erwärmung zu überprüfen.

Während im Gebäude Wärme- und Kohlendioxidmessungen stattfanden, so die Feuerwehr, wurde der Kamin über die Drehleiter mit Schornsteinfegerwerkzeug gekehrt, das Brandgut über die Revisionsöffnung im Keller in Schuttmulden ausgeräumt und im Freien abgelöscht. Die FFW Vach, die eine Übung mit einem Schornsteinfegermeister hatte, eilte mit dem Mann herbei, packte mit an und räumte nach Rücksprache mit ihm das Brandgut aus dem verursachenden Ofen.

Einsatz wegen eines Kaminbrands in der Fürther Goethestraße: Zum Glück wurde niemand verletzt.

Einsatz wegen eines Kaminbrands in der Fürther Goethestraße: Zum Glück wurde niemand verletzt. © NEWS5 / David Oßwald

Weil erhöhte Kohlendioxid-Werte im Keller und in einigen Wohnungen festgestellt wurden, musste ausgiebig gelüftet werden. Bei dem Einsatz, der bis 21.30 Uhr dauerte, wurde eine Löschaktion zwar vorbereitet, „da anfangs unklar war, ob durch den brennenden Kamin bereits der Dachstuhl oder Wohnungen gefährdet waren“. Sie war letztlich aber nicht nötig.

Die Feuerwehr weist darauf hin, dass ein Kaminbrand „niemals mit Wasser“ gelöscht werden dürfe. Der Grund: „Durch die schlagartige Verdampfung kann es zu einer Zerstörung des Kamins kommen.“


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