Tritt bei der Kommunalwahl 2026 bestens gelaunt erneut als OB-Kandidat in Fürth an: Amtsinhaber Thomas Jung (SPD).
© Hans-Joachim Winckler
Tritt bei der Kommunalwahl 2026 bestens gelaunt erneut als OB-Kandidat in Fürth an: Amtsinhaber Thomas Jung (SPD).

Bestätigung liegt vor

„Das Beste kommt noch“: Thomas Jung kandidiert 2026 erneut für das Amt als Fürther OB

Die Nachricht, die bei einem Pressetermin am Montagvormittag verkündet wurde, konnte freilich niemanden mehr ernsthaft überraschen: Jung hatte in den vergangenen Jahren auf entsprechende Nachfragen zwar nie definitiv bestätigt, dass er wieder antreten würde - doch die Wahl seiner Formulierungen ließ deutlich erkennen, dass es äußerst wahrscheinlich war.

Die Entscheidung sei ihm nicht schwergefallen, sagte der 63-Jährige, er arbeite „mit großer Freude und Begeisterung“ im Fürther Rathaus und mache deshalb gerne weiter. Vieles sei bereits gut gelungen, „aber das Beste kommt noch“, kündigte der OB überaus selbstbewusst an. Auch seine gravierenden Herzprobleme, die ihm Anfang 2024 schwer zu schaffen gemacht hatten, seien passé; er fühle sich fit, hatte Jung zuletzt auch beim Neujahrsempfang der Stadt betont.

Thomas Jung ist der derzeit dienstälteste Oberbürgermeister einer bayerischen Großstadt

Jung ist der dienstälteste Oberbürgermeister einer bayerischen Großstadt und Fürths am längsten amtierender OB der Nachkriegszeit: Er legte am 1. Mai 2002 nach einem knappen Sieg gegen den damaligen Amtsinhaber der CSU, Wilhelm Wenning, los und gab den Chefsessel im Rathaus seitdem nicht mehr her.

Bei der letzten Kommunalwahl 2020 fuhr der promovierte Jurist nach 2008 (80 Prozent) und 2014 (73 Prozent) mit 73 Prozent der Stimmen erneut ein beeindruckendes Ergebnis ein. Trotz aufstrebender Rechtspopulisten rechnet sich Jung auch im nächsten Jahr beste Chancen aus. Die SPD und sich selbst sehe er in Fürth „stabil“, sagt er.

Die laufende Stadtratsperiode bezeichnet Jung wegen der Belastung durch die Folgen von Krieg und Energiekrise als seine „bisher herausforderndste, aber trotzdem erfolgreichste“. Fürth stehe „gut da“, daran will er mit einer „weiter starken SPD“ nach dem Urnengang im März 2026 anknüpfen.

Vom Fürther SPD-Vorstand hat Jung bereits einstimmig grünes Licht für die Kandidatur bekommen, die Mitglieder wurden im Lauf des Montags darüber informiert. Seine endgültige Nominierung soll in einer Versammlung im September folgen und gilt als reine Formsache.

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